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MÜNSTERHACK #2 – Hackathon für die Stadt geht in die 2. Runde

Wie mache ich meine Stadt mit Software und Apps noch lebenswerter? Software-Entwickler und Stadt-Visionäre erarbeiten dazu Lösungen und Prototypen beim zweiten MÜNSTERHACK. Zum Abschlusspitch am 06. Oktober ab 18 Uhr sind alle interessierten Bürger eingeladen, um mit Teilnehmern, Mentoren und Unterstützern über die digitale Stadtentwicklung zu diskutieren.

Beim zweiten MÜNSTERHACK kommen am 05. und 06. Oktober wieder über 50 Teilnehmer zusammen, um intensiv und fokussiert in Teams an Prototypen und Software-Demonstratoren zu arbeiten. Der Begriff Hackathon ist eine Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“. Ziel des zweitägigen Events ist es, die eigene Stadt noch lebenswerter zu machen. Das Besondere am MÜNSTERHACK ist dabei die gemeinnützige Ausrichtung, die durch die Unterstützung von Unternehmen, Hochschulen und Institutionen aus Münster ermöglicht wird.

Die Veranstaltung ist eng verknüpft mit dem Open Data Ansatz, also Daten zur Stadt und Umwelt für jeden öffentlich zugänglich zu machen. Die Veranstaltungspartner citeq – Stadt Münster und die Stadtwerke Münster stellen dazu Datensätze zur Verfügung (z.B. zu ÖPNV-Fahrzeiten und Geo-Koordinaten von städtischen Einrichtungen). Im Jahr 2018 ist zudem die Unternehmensgruppe Aschendorff als Veranstaltungspartner hinzugekommen und stellt erstmals offene Daten zu Artikeln und zugehörigen Texten der Westfälischen Nachrichten zur Verfügung.

Neu im Jahr 2018 ist die stärkere Einbeziehung von Sensortechnik und so genannten „Internet-of-Things“-Technologien. Durch die Fertigstellung des FabLab Münster können die MÜNSTERHACK-Teilnehmer zahlreiche digitale Produktionswerkzeuge sowie ein Elektronik-Labor kostenlos nutzen. Außerdem werden senseBox-Toolkits bereitgestellt – ein Do-it-yourself-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen, um Messungen durchzuführen. Die Teilnehmer werden dabei von erfahrenen Mentoren unterstützt.

Der offene Geist des MÜNSTERHACK bedeutet auch, dass die Stadtgesellschaft in die Veranstaltung einbezogen wird. Die Hacking-Teams stellen die erarbeiteten Lösungen auf der Abendveranstaltung beim Abschlusspitch der Öffentlichkeit vor. Oberbürgermeister Markus Lewe, gleichzeitig Schirmherr des MÜNSTERHACK, wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. Eine hochkarätige Jury aus Vertretern der Stadt und Unternehmen bewertet die Ergebnisse nach Innovationsgrad, Verwertbarkeit, Nachhaltigkeit der Lösung und Nutzen für den Standtort Münster. Für die Teams auf den Plätzen 1-3 gibt es Geldpreise und für alle anderen Teilnehmer Sachpreise zu gewinnen.

Auch in diesem Jahr hoffen die Organisatoren, dass die Ideen und Ergebnisse im MÜNSTERHACK auch im Nachgang der Veranstaltung weiter verfolgt werden. Mit den Ergebnissen des Vorjahres ist dies bei mehreren Teams gelungen. So stehen die Lösungen Leihleeze (zweiter Platz) und das Familien Dashboard (dritter Platz) inzwischen allen Interessierten im Internet zur Verfügung. Das Gewinner-Team „BusReality“ – Eine Echtzeitfahrplanauskunft für jede Bushaltestelle per App und Augmented Reality Funktionen als Ergänzung zu den physischen FIS-Säulen und FIS-to-Go wird derzeit gemeinsam mit den Stadtwerken Münster weiterentwickelt und soll ebenfalls bald online gehen.

Welche Ideen in diesem Jahr das meiste Potenzial zur nachhaltigen Umsetzung haben, können Besucher am 06. Oktober ab 18 Uhr live vor Ort herausfinden. Dabei sein kann jeder, der sich über die Seite www.muensterhack.de eine Eintrittskarte sichert. Auf der Event-Webseite finden sich auch alle weiteren Informationen.

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